Faszination Bodensee

Spannende Zahlen & Fakten über den See & seine Leute

Container

Der Bodensee ist das größte Binnengewässer Deutschlands und eine der schönsten Urlaubsregionen in Mitteleuropa. Durch das fast schon mediterrane Klima ist er für Erholungssuchende, Naturliebhaber, Sportler und Genießer das ganze Jahr über ein beliebtes Reiseziel. Die unglaubliche Vielfalt beschert Urlaubern einmalige Erlebnisse. Was Sie darüber hinaus wissen sollten? Hier finden Sie interessante Zahlen und Fakten!

Container

Wussten Sie eigentlich, dass...

...der Bodensee der größte See in Deutschland ist?

273 

Kilometer umfasst das Ufer

254

Meter ist der See tief

63

Kilometer ist der See lang

14

Kilometer ist der See breit

Internationales Flair

Internationales Flair hat der Bodensee schon allein durch seine Lage in der Vierländerregion. Aber Moment mal - warum eigentlich vier Länder? Geografisch gesehen grenzt der See an Deutschland, Österreich und die Schweiz. Da Liechtenstein jedoch zwischen der Schweiz und Österreich eingebettet und nur eine halbe Autostunde entfernt ist, wird auch das Fürstentum zur Region gezählt.

Grenzenlos am Bodensee?

Wer rund um den See unterwegs ist, überschreitet manchmal Landesgrenzen, ohne es gleich zu merken. Mehr internationales Miteinander kann man sich kaum wünschen! Aber: An der Schweizer sowie an der Liechtensteiner Grenze wird stichprobenartig kontrolliert. Meist werden Gäste freundlich gegrüßt 
und schnell durchgewunken. Einen Personalausweis oder Reisepass sollte 
man aber immer bei sich führen. Außerdem sind Autobahnvignetten auf vielen Straßen in der Schweiz und in Österreich Pflicht. Auch wenn niemand gern im Urlaub daran denkt: Es lohnt sich. Die andernfalls anfallenden hohen Bußgelder sind ein Grund mehr dafür, das Auto lieber gleich stehen zu lassen und den Nahverkehr zu nutzen.

Nur ein Katzensprung entfernt

 Insgesamt sind auch mit dem Schiff, der Bahn oder dem Rad alle Nachbarländer nur einen Tagesausflug entfernt – was den besonderen Reiz der Vierländerregion ausmacht. 

International ist sogar die Währung!
In Deutschland und Österreich wird natürlich in Euro bezahlt, in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein aber mit Schweizer Franken. Dort muss man also umrechnen. In der Regel werden in den Grenzgebieten aber gerne beide Währungen akzeptiert. In allen vier Ländern kann man natürlich auch mit Kreditkarte zahlen. Aber das gilt längst nicht für alle kleineren Geschäfte oder Gaststätten. Auch Tickets, zum Beispiel für Schiffsverbindungen oder Bergbahnen, können manchmal nur bar bezahlt werden. Es schadet also nicht, immer ein wenig Bargeld mitzunehmen.

Datenroaming

Was die Gäste am Bodensee dürfen, können ihre Mobiltelefone auch: Da die vier Länder so nah beieinander liegen, buchen sich Handys und Smartphones oft automatisch in andere Netze ein. Für europäische Nutzer gelten seit Juni 2017 zum Glück einheitliche Roaming-Tarife. Deutschland, Österreich und das Fürstentum Liechtenstein sind mit dabei – hier entstehen Gästen aus der EU also keine zusätzlichen Kosten für das Telefonieren oder Surfen über die mobile Datenverbindung. Eine Ausnahme bildet allerdings die Schweiz. Als Nicht-EU-Land gelten hier andere Bestimmungen! Hier kann das Telefonieren und Surfen schnell teuer werden. 

Tipp: Setzen Sie die Auswahl des Mobilfunknetzes bei Ihrem Telefon auf „manuell“. Damit ist es möglich, den automatischen Wechsel in ausländische Netze zu verhindern.

Die Sache mit den Dialekten

Rund um den Bodensee wird Deutsch gesprochen. Allerdings spielen stake Dialekte eine große Rolle, man kann zum Beispiel Schwäbisch, Bayerisch, Vorarlbergerisch oder Schwyzerdütsch vernehmen. Muttersprachler kommen da meistens noch gut mit. Weil der Bodensee aber Millionen Gäste aus aller Welt anzieht, müssen sich auch Besucher ohne Deutschkenntnisse keine Gedanken 
machen: Mit den meisten Gastgebern und Dienstleistern kann man sich problemlos auch auf Englisch verständigen.

Container

Lebenselixier Wasser: Vor dem Panorama der imposanten Alpenkette strahlt der Bodensee mit seinen zahllosen weißen und bunten Segeln im Sommer eine heitere Atmosphäre aus. Das Wasser - Mittelpunkt der internationalen Bodenseeregion - spielt bei der Urlaubsgestaltung eine bedeutende Rolle.

Der größte See in Deutschland?

Genau! Und sogar das drittgrößte Binnengewässer in Mitteleuropa. Von seiner Fläche befinden sich etwa zwei Drittel auf deutscher Seite und das sogar verteilt über zwei Bundesländer, nämlich Baden-Württemberg und Bayern. Streng genommen teilt sich der Bodensee in verschiedene Teile auf: Den Obersee, den Untersee und den Überlinger See.

Seine durchschnittliche Tiefe beträgt 80 Meter, seine tiefste Stelle zwischen Fischbach und Uttwil misst 254 Meter Tiefe. Von Bregenz aus ist zudem nur die Spitze des Konstanzer Münsters zu sehen, denn die Erdkrümmung beträgt über diese Entfernung stolze 42 Meter.

Inseln im Bodensee?

Die gibt es und einige davon können sogar besucht werden! Wir empfehlen möchten wir einen Besuch der Inselstadt Lindau mit ihren verwinkelten Gassen oder der Blumeninsel Mainau. Die größte Insel ist die Klosterinsel Reichenau.

Das Klima

Das Klima am Bodensee wird stark von der Temperatur des Sees beeinflusst. Als riesiger Kälte- und Wärmespeicher sorgt er dafür, dass die Sommer weniger heiß und die Winter nicht so kalt sind. Als Folge des Ausgleichsklimas ist die Zahl der Tage, an denen die Lufttemperatur unter den Gefrierpunkt sinkt, auffallend gering. Deswegen gedeihen in der Region Pflanzen, die man sonst in diesen Breitengraden nur selten findet.

Was weiß man aus früheren Zeiten noch über den See?
Seit dem Jahr 875 ist der Bodensee insgesamt 33 Mal total zugefroren, sodass man den See überall sicher zu Fuß überqueren konnte. Die letzte sogenannte "Seegfrörne" war im Jahre 1963. Dass der See zufriert, kommt aber nur im Extremfall vor.

Im Sommer sorgen leichte Brisen für Abkühlung. Unterbrochen wird das sommerliche Schönwetter gelegentlich durch Gewitterperioden, in denen fast ein Drittel aller Niederschläge fällt.

Der Föhn
Sehr nah und klar erscheinen die Alpen bei Föhnwind. Föhn entsteht, wenn sich auf der Alpennordseite ein Tiefdruckgebiet und auf der Alpensüdseite ein Hochdruckgebiet aufbaut. Dadurch bildet sich eine starke Luftströmung von Süden über die Alpen hinweg. Die Wolken regnen auf der Alpensüdseite ab und werden auf unserer Seeseite wieder erwärmt. Es herrscht eine unbeschreiblich schöne und klare Sicht. 

Die Geschichte?

Die ersten Siedlungen datieren aus der Jungsteinzeit, ab ca. 3.000 v. Chr. 

Seinen Namen verdankt der Bodensee übrigens dem Ort Bodman
Die Gemeinde befindet sich am Ende des Überlinger Sees und war im Mittelalter für eine gewisse Zeit als fränkische Königspfalz, alemannischer Herzogssitz und Münzstätte von überregionaler Bedeutung. Dadurch, so vermutet man, könnte der Name auf den See und den Bodanrück - dem Höhenzug zwischen Überlinger See und Untersee - übertragen worden sein.

Container
Container

Noch mehr Wissen gefällig?

Container

#1

250.000 Zugvögel

rasten oder überwintern jährlich am Bodensee. 412 Arten wurden dabei schon gezählt.

#2

Mit 400 bis 560 Meter

ist der Bodensee das höchstgelegene Weinanbaugebiet Deutschlands. 

#3

Jeder 3.

Apfel stammt vom Bodensee. 
 

Container
Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr!
Container