Der Bodenseefisch

Alle Jahre wieder macht die Wissenschaft Inventur. Die Forscher möchten mehr über die Entwicklung der Fischbestände im Bodensee herausfinden. Davon gibt es eine erstaunliche Vielfalt. 

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30 

Fischarten leben im Bodensee

15

davon werden gefischt

9

davon sind beliebt auf dem Teller

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Artenvielfalt im See

Blaufelchen

Die Felchen sind die wichtigste Art für die Bodenseefischer, da sie als Speisefische überaus beliebt sind. Bodenseefelchen werden bis zu 50 Zentimeter lang und ernähren sich hauptsächlich von Kleinkrebsen.

Barsch

Der Echte Barsch lebt in jungen Jahren im Uferbereich und ernährt sich von Kleinkrebsen, Wasserinsekten oder Würmern. Ausgewachsene Exemplare bevorzugen tiefere Gewässer. Barsche zählen zu den anpassungsfähigsten in Europa heimischen Fischen. 

Zander

Der Zander wurde erst im 20. Jahrhundert im Bodensee angesiedelt und ist dort als Fang- und Speisefisch beliebt – außer bei anderen Fischen, die er sich, als Raubfisch, nur zu gerne einverleibt.

Brachse

In Deutschland auch als „Brasse” bekannt, gehören die Brachsen zur Familie der Karpfen und ernähren sich von Kleintieren im weichen Schlamm. In der Regel werden sie bis zu 50 Zentimeter lang

Seesaibling

Der Seesaibling ernährt sich überwiegend von Zooplankton. Er erreicht er eine Länge von maximal 75 Zentimetern und kann bis zu 40 Jahre alt werden.

Trüsche
Die Trüsche findet man hauptsächlich im Bodensee-Obersee, wo das Wasser mit bis zu 250 Metern am tiefsten ist. Ihre langgestreckten Körper werden gut 40 Zentimeter lang. Auf dem Speiseplan stehen Bodentierchen, kleine Fische oder Fischlaich.

Hecht

Hechte sind bei Anglern äußerst beliebt, bei anderen Seebewohnern aber gefürchtet. Die Raubfische gelten aufgrund ihrer Aggressivität sogar als schwer züchtbar. Hechte werden bis zu einem Meter lang, einzelne Exemplare noch deutlich größer.

Aal

Zumindest auf der deutschen Seeseite ein beliebter Speisefisch, kann der Aal bis zu eineinhalb Meter lang werden. Die Tiere sind vorwiegend dämmerungs-und nachtaktiv und ernähren sich von Kleintieren und anderen Fischen. 

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Einfach, schnell und lecker: 
Unsere Rezepttipps

Gebratene Felchen "Müllerin Art"

Rezept für 4 Portionen.

  1. Ein Pfund Kartoffeln schälen, waschen und 25 Minuten in gesalzenem Wasser kochen. 
  2. Währenddessen eine unbehandelte Zitrone schälen und in Scheiben schneiden. Einen halben Bund Petersilie waschen, trocken schütteln und die Blättchen fein hacken.
  3. Acht Felchen-Filets waschen, mit Küchenpapier trocken tupfen und mit etwas Zitronensaft leicht beträufeln, salzen und pfeffern. Mit ein wenig Mehl bestäuben und in einer heißen Pfanne mit Öl auf der Hautseite goldbraun braten. Anschließend wenden und weitere zwei bis drei Minuten bei reduzierter Hitze braten. Zwei EL Butter in Flöckchen dazu geben, die Petersilie einstreuen, Zitronenscheiben auf die Fischfilets legen und kurz ziehen lassen.
  4. Kartoffeln abgießen, ausdampfen lassen und in einer Pfanne in zwei EL Butterschmalz goldgelb anbraten. Mit dem Fisch auf vorgewärmten Tellern anrichten und mit der Fischbutter beträufelt servieren.

Forellen-Brotaufstrich

Rezept für 4 Portionen.

  1. Eine Zwiebel, einen Bund Dill und eineinhalb EL Kapern in einem Mixer zerkleinern.
  2. Ca. 300 Gramm geräucherte Forellenfilets und zwei Becher Schmand dazugeben und nochmals mixen.
  3. Zum Schluss mit ½ EL Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken und für gut 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen