Ein prächtiger Fang im Netz: Ein Fisch aus den klaren Gewässern des Bodensees. Hero Bild Dekoration

Fische im Bodensee: Bilanz der Artenvielfalt

Der Bodensee beherbergt eine beeindruckende Vielfalt an Fischarten. Mit rund 30 Arten ist das Gewässer eine spannende Quelle für Naturfreunde und Fischliebhaber. Viele dieser Arten sind für die lokale Küche und die Naturerhaltung bedeutend. Doch wie steht es um die Artenvielfalt heute? Auf dieser Seite erfahren Sie alles Wissenswerte über die Entwicklung der Fischbestände.

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Fischers Fritz fischt...

Welche Fische gibt es eigentlich im Bodensee? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Fischarten vor, die sowohl regionale und saisonale Spezialitäten sind als auch eine gute ökologische Bilanz aufweisen. Entdecken Sie die beliebtesten (Speise-)Fische, die im Bodensee leben.

Das Rotauge

Das Rotauge ist zählt am östlichen Bodensee zu den fang stärksten Speisefischen und ist auch bekannt als Güster oder Plötze. Durch seinen milden, leicht süßlichen Geschmack eignet es sich gut zum Braten, Backen oder Grillen und wird oft als Beilage zu Gemüse oder Kartoffeln serviert.

Der Barsch

Der echte Barsch lebt in jungen Jahren im Uferbereich und ernährt sich von Kleinkrebsen, Wasserinsekten oder Würmern. Ausgewachsene Exemplare bevorzugen tiefere Gewässer. Barsche zählen zu den anpassungsfähigsten in Europa heimischen Fischen. 

Der Aal

Zumindest auf der deutschen Seeseite ein beliebter Speisefisch: der Aal. Er kann bis zu eineinhalb Meter lang werden. Die Tiere sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und ernähren sich von Kleintieren und anderen Fischen. 

Der Zander

Der Zander wurde erst im 20. Jahrhundert im Bodensee angesiedelt und ist dort als Fang- und Speisefisch beliebt – außer bei anderen Fischen, die er sich, als Raubfisch, nur zu gerne einverleibt.

Die Brachse

In Deutschland auch als „Brasse" bekannt, gehören die Brachsen zur Familie der Karpfen und ernähren sich von Kleintieren im weichen Schlamm. In der Regel werden sie bis zu 50 Zentimeter lang.

Der Hecht

Hechte sind bei Anglern äußerst beliebt, bei anderen Seebewohnern aber gefürchtet. Die Raubfische gelten aufgrund ihrer Aggressivität sogar als schwer züchtbar. Sie werden bis zu einem Meter lang.

Der Seesaibling

Der Seesaibling ernährt sich überwiegend von Zooplankton. Er erreicht er eine Länge von maximal 75 Zentimetern und kann bis zu 40 Jahre alt werden.

Die Trüsche

Die Trüsche findet man hauptsächlich im Bodensee-Obersee, wo das Wasser mit bis zu 250 Metern am tiefsten ist. Ihre langgestreckten Körper werden gut 40 Zentimeter lang.

Das Blaufelchen

Das Felchen ist wohl der bekannteste Speisefisch vom Bodensee. Seit Januar 2024 gilt ein dreijähriges Fangverbot, um den Bestand zu schützen. Davon ausgenommen ist der Untersee.

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Der frische Fisch wartet auf die weitere Verarbeitung.

Frischer Fisch vom Bodensee

Besuchen Sie eine der zahlreichen Fischereien oder Fischmärkte, um frischen Fisch direkt beim Fischer zu kaufen. Hier finden Sie oftmals eine große Auswahl an Tagesfängen und vor allem die bekannten Speisefische aus dem See, die man auf den Menükarten in den Restaurants mittlerweile häufig leider vergeblich sucht.

Übersicht der Fischereien am Bodensee
Rund ums Rotauge