Gastronomie am Bodensee

Aus der Vogelperspektive betrachtet, ist es völlig offensichtlich: Der Bodensee und die Kulturlandschaft an seinen Ufern sind ein Paradies für Genießer.

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Neben Gourmetrestaurants lässt sich die erstaunliche kulinarische Bandbreite des Bodensees auch ganz hervorragend in den gutbürgerlichen Küchen, den Wirtshäusern, Rädlewirtschaften und Biergärten der Region ergründen. Dabei ist Fisch etwas, an dem kaum eine Speisekarte vorbeikommt. Darüber hinaus finden sich auf den Speisekarten Spezialitäten wie Dinnele – die badische Variante der Pizza – oder hausgemachte Spätzle, die das ganze Jahr schmecken; Spargel, Wild und Zwiebelkuchen richten sich nach der Saison. Ebenso wenig wie der Fisch, ist auch der Apfel aus dem Speiseplan wegzudenken. Nicht nur, aber vor allem in Süßspeisen wie schwäbischen Apfelküchle oder einem saftigen Obstkuchen, darf er sein volles Aroma entwickeln.

Wo der Bodensee auf der Zunge vergeht

Der See selbst liefert fangfrischen Fisch und das fruchtbare Land steuert Obst, Gemüse und Getreide bei. Es gibt Weinberge, deren Trauben im besonderen Klima der Bodenseeregion ihre ganz eigenen Aromen entwickeln, und auch der Hopfen für die lokalen Bierspezialitäten liebt die milden Temperaturen. Was von oben nicht sichtbar ist, sind die unterschiedlichen Kulturen, die seit jeher ihren Einfluss auf die Seeküche geltend machen. Drei Länder teilen sich den See und ihre Bewohner tauschen fröhlich aus, was es zu genießen gibt – vom Fisch über Maultaschen und Strudel bis hin zu Schweizer Schokolade und dem abschließenden Edelbrand. Kein Wunder, dass auch die Gastronomie hier in allen Kategorien blüht.