Corona-Maßnahmen
Baden-Württemberg

Aktuell gilt in Baden-Württemberg die Basisstufe. 

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Das ist aktuell möglich

Stand 14.10.2021

Ab 15. Oktober tritt zusätzlich zu dem dreistufigen Warnsystem das 
2G-Optionsmodell in Kraft. Damit gehen für Geimpfte und Genesene 
Lockerungen der Beschränkungen einher.

Die neuen Regelungen der Corona-Verordnung auf einen Blick finden Sie hier.

Den tagesaktuellen Bericht des Landes Baden-Württemberg (inklusive Angaben zur Hospitalisierungsinzidenz) finden Sie hier.

  • Basisstufe

    • Hospitalisierunginzidenz unter 8,0 und nicht mehr als 249 Intensivbetten mit COVID-19-Patienten belegt.

    Warnstufe

    • Die Warnstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 8,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 250 erreicht oder überschreitet.

    Alarmstufe 

    • Die Alarmstufe wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge den Wert von 12,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen den Wert von 390 erreicht oder überschreitet.
  • Bei dem 2G-Optionsmodell können sich Veranstalter, Dienstleister oder Händler dafür entscheiden, den Zutritt nur noch für geimpfte und genesene Personen zu gestatten. In der Basisstufe entfällt dann die Maskenpflicht für die Teilnehmenden sowie Kundinnen und Kunden. Wird das 2G-Optionsmodell in einer Einrichtung angewendet, wird dies mit einem Aushang gekennzeichnet.

    Wie beim 3G-Modell, müssen Sie auch beim 2G-Modell den Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. Ansonsten darf die Einrichtung nicht betreten oder nicht an der Veranstaltung teilgenommen werden.

  • Es gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. 

    Eine Ausnahme von der Maskenpflicht gemäß Absatz 1 gilt in den folgenden Bereichen:

    • im privaten Bereich,
    • im Freien, es sei denn, es ist davon auszugehen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht zuverlässig eingehalten werden kann,
    • für Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
    • für Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer medizinischen Maske aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist, wobei die Glaubhaftmachung gesundheitlicher Gründe in der Regel durch eine ärztliche Bescheinigung zu erfolgen hat,
    • sofern das Tragen einer Maske aus ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen im Einzelfall unzumutbar oder nicht möglich ist oder
    • sofern ein anderweitiger mindestens gleichwertiger Schutz für andere Personen gegeben ist.
    • Beim 2G-Optionsmodell in der Basisstufe
    • Der Betrieb von Gastronomie, Vergnügungsstätten und ähnlichen Einrichtungen ist
      • in der Basisstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Personen der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet ist,
      • in der Warnstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Personen der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines PCR-Testnachweises und im Freien nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet ist,
      • in der Alarmstufe zulässig, wobei in geschlossenen Räumen nicht-immunisierten Personen der Zutritt nicht gestattet ist. Im Freien ist nicht-immunisierten Personen der Zutritt nur nach Vorlage eines PCR-Testnachweises gestattet.

    Der Außer-Haus-Verkauf und die Abholung von Getränken und Speisen ausschließlich zum Mitnehmen sind ohne Einschränkung möglich. Beim Außer-Haus-Verkauf ist eine Datenverarbeitung nicht erforderlich.

    • Der Betrieb von Beherbergungsbetrieben und ähnlichen Einrichtungen ist
      • in der Basis- und Warnstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Personen der Zutritt nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet ist,
      • in der Alarmstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Personen der Zutritt nur nach Vorlage eines PCR-Testnachweises gestattet ist.

    Alle drei Tage ist erneut ein aktueller Antigen- oder PCR-Testnachweis vorzulegen. Zudem ist eine Datenverarbeitung erforderlich.

    • Der Betrieb von Kultureinrichtungen wie Galerien, Museen, Gedenkstätten, Archiven, Bibliotheken und ähnlichen Einrichtungen, Messen, Ausstellungen und Kongressen, Sportstätten, Bädern und Badeseen mit kontrolliertem Zugang, Saunen und ähnlichen Einrichtungen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristischen Bus-, Bahn- und Seilbahnverkehren und ähnlichen Einrichtungen, Freizeitparks, zoologischen und botanischen Gärten, Hochseilgärten und ähnlichen Einrichtungen ist für den Publikumsverkehr
      • in der Basisstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet ist,
      • in der Warnstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines PCR-Testnachweises gestattet ist; im Freien ist nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet,
      • in der Alarmstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt nicht gestattet ist.

    Für die Abholung und Rückgabe von Medien in Bibliotheken und Archiven ist die Vorlage eines Testnachweises nicht erforderlich und nicht-immunisierte Besucherinnen und Besucher sind von dem Zutrittsverbot ausgenommen.

    • Im Rahmen des Betriebs von Saunen ist der Betrieb von Anlagen mit Aerosolbildung, insbesondere Dampfbäder, Dampfsaunen und Warmlufträume, untersagt. Das Verwedeln der Luft im Rahmen von Aufgüssen ist untersagt. In sämtlichen Saunen ist für einen regelmäßigen Austausch der Raumluft zu sorgen.
    • Der Betrieb von Diskotheken, Clubs und ähnlichen Einrichtungen ist für den Publikumsverkehr
      • in der Basisstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines PCR-Testnachweises gestattet ist,
      • in der Warn- und Alarmstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt nicht gestattet ist.

    Es wird eine Datenverarbeitung durchgeführt.

    • Veranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen, Stadt- und Volksfeste, Stadtführungen und Informations-, Betriebs-, Vereins- sowie Sportveranstaltungen sind
      • in der Basisstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet ist; dies gilt auch bei Veranstaltungen im Freien ab 5.000 Besucherinnen und Besuchern oder bei Veranstaltungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann,
      • in der Warnstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt zu geschlossenen Räumen nur nach Vorlage eines PCR-Testnachweises gestattet ist; bei Veranstaltungen im Freien ist nicht-immunisierten Personen der Zutritt nur nach Vorlage eines Antigen- oder PCR-Testnachweises gestattet;
      • in der Alarmstufe zulässig, wobei nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt nicht gestattet ist.

    Bitte beachten Sie die Optionsmodelle bei Großveranstaltungen:  

    • Großveranstaltungen können unter der 2G-Regelung ohne Beschränkung der Personenanzahl und Kapazität stattfinden. Nicht-immunisierten Besucherinnen und Besuchern wird dabei der Zutritt verwehrt. 
    • Großveranstaltungen können mit 5.000 Personen + 50% der darüber hinausgehenden Kapazität, maximal jedoch 25.000 Personen stattfinden.

    Veranstalter sind zur Überprüfung der Corona-Tests und Nachweise verpflichtet. Zudem wird eine Datenverarbeitung durchgeführt.

    • Private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen sind zulässig
      • in der Basisstufe ohne Beschränkung,
      • in der Warnstufe nur mit Angehörigen eines Haushalts und fünf weiteren Personen,
      • in der Alarmstufe nur mit Angehörigen eines Haushalts und einer weiteren Person.
         
    • Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt.
    • Immunisierte Personen sowie Personen, die noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben oder sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission besteht, bleiben bei der Ermittlung der Personenzahl und des Haushaltes unberücksichtigt.
  • Zum 11. Oktober 2021 enden die kostenlosen Bürgertests, dann gilt eine neue Test-Verordnung des Bundes. Danach übernimmt der Bund nicht mehr generell die Kosten für die Bürgertests. Lediglich bestimmte Personenkreise, darunter Kinder und Jugendliche, Schwangere und Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, sind von den Kosten befreit. Die Tests können nach wie vor in Testzentren, Apotheken und Arztpraxen vorgenommen werden.

    Alle wissenswerten Informationen zur neuen Corona-Testverordnung finden Sie hier

    Alle Informationen des Landes Baden-Württemberg finden Sie außerdem hier.

  • Ausgenommen von der Testpflicht (immer) sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre sowie sechs- und siebenjährige Kinder, die noch nicht eingeschult sind.

    Schülerinnen oder Schüler einer Grundschule, eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule oder einer beruflichen Schule müssen keinen Testnachweis vorlegen. Da sie regelhaft zweimal pro Woche in der Schule getestet werden, reicht die Vorlage des Schülerausweises, einer Schulbescheinigung , einer Kopie des letzten Jahreszeugnisses, eines Schüler-Abos oder eines sonstigen schriftlichen Nachweises der Schule. Schülerinnen und Schüler sind in der Alarmstufe ebenfalls von 2G ausgenommen.

    Personen bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, sind von der PCR-Testpflicht (Warnstufe) bzw. dem Zutritts- und Teilnahmeverbot (Alarmstufe) ausgenommen. Sie müssen in beiden Stufen einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen. 

    Beim 2G-Optionsmodell gibt es kein Zutrittsverbot für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre. Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, müssen einen negativen Antigentest vorlegen. 

    Kostenlose Tests sind für folgende Gruppen weiterhin kostenfrei:

    • Kinder bis einschließlich 11 Jahre
    • Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre (bis zum 31. Dezember 2021)
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Aktuelle Verordnung

Um die Infektionszahlen einzudämmen, haben Bund und Länder diverse Beschlüsse gefasst. Hier finden Sie die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg sowie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen dazu.