„Felders Traum“ von Elmar Bereuter
Maria Gührer hat sich bereit erklärt, in das Buch einzuführen.
Worum geht es? Bereuter selbst nennt den Roman eine „kaum glaubliche Geschichte“: Der selbst aus dem Bregenzerwald stammende Elmar Bereute macht das Leben des Bauern, Sozialreformers und Schriftstellers Franz Michael Felder zum Mittelpunkt eines bewegenden biografischen Romans. Im Dorf Schoppernau im Bregenzerwald kommt Franzmichel Felder 1838 als Sohn einer armen Bergbauernfamilie zur Welt. Der rebellische Bub verliert als Kleinkind auf tragische Weise weitgehend sein Augenlicht. Trotzdem gibt er sich zeitlebens einer unbändigen Leselust und einem unstillbaren Bildungshunger hin, schuftet als Kleinbauer, fristet mit seiner Familie ein kärgliches, immer von Schulden bedrohtes Dasein. Seine Lektüre führt ihn, sehr zum Unwillen der Großbauern, Käsebarone, Geldverleiher und des „ultramontanen“ katholischen Klerus, zu den sozialreformerischen Ideen seiner Zeit, die er in seiner Heimatregion umzusetzen versucht. Gemeinsam mit seiner seelenverwandten Frau und einer wachsenden Schar von Mitstreitern gründet er soziale Vereine und Genossenschaften, immer mit dem Ziel, die Zukunft seiner Mitmenschen im Bregenzerwald zu verbessern und ihnen den Zugang zu besserer Bildung und besserem Fortkommen zu ermöglichen. Sein Werk zu vollenden, ist Franzmichel nicht vergönnt: 1869 stirbt er, kaum dreißigjährig, an Lungentuberkulose.
Weitere Termine
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- 16. Dezember 2026
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