WorTTkunst - Wenn Bilder Worte finden und Worte Bilder werden
Die Tettnanger Künstlerin Silke Sautter-Walker zeigt im Dialog mit Autorinnen und Autoren der Tettnanger Literaturvereinigung „signatur e.V.“ Malerei, Collagen und Objekte aus ihrer Serie „worttkunst".
Wenn eine Malerin und sieben Literaturschaffende aufeinandertreffen und sich gegenseitig inspirieren, entsteht etwas Einzigartiges: Bilder regen zu Texten an, Texte führen zu Bildern. Genau dieses kreative Zusammenspiel steht im Mittelpunkt der Ausstellung „worTTkunst“ der Tettnanger Künstlerin Silke Sautter-Walker und der Autorinnen und Autoren der Tettnanger Literaturvereinigung „Signatur“: Martin Brenner-Burkhard (Friedrichshafen), Hajo Fickus (Wangen), Lorenz L. Göser (Kressbronn), Helmut Jäger (Berg), Dorothea Neukirchen (Friedrichshafen), Rita Schade (Tettnang) und Bianca M. Schenk (Wasserburg).
Die Autoren ließen sich von den Kunstwerken von Silke Sautter-Walker inspirieren und verbinden ihre Texte mit persönlichen Eindrücken, Geschichten, poetischen Betrachtungen und gesellschaftlichen Fragen.
Martin Brenner-Burkhard hat sich mit drei Bildern der Künstlerin „Chile 1913“, „Un amore estivo“ und „Kristallnacht“ auseinandergesetzt. Inhaltlich kreisen die Texte um die Themen „Alltag und Ignoranz“, „Liebe und Schönheit“ sowie „Poesie und Politik“. Dabei entstehen Verbindungen zwischen bildender Kunst, persönlicher Wahrnehmung und gesellschaftlicher Wirklichkeit.
Rita Schade aus Tettnang hat sich von den Gemälden „Der Stoff aus dem die Träume sind“ und „Offen für Alles“ zu Erzählungen inspirieren lassen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wendepunkte des Lebens: Ereignisse, Begegnungen und Entscheidungen, die einen Menschen prägen und seinen weiteren Lebensweg nachhaltig verändern können.
Lorenz L. Göser beschäftigte sich erneut mit einer Venedig-Impression von S. S.-W., vor der er bereits im Juni 2025 längere Zeit saß. Damals versuchte er, das Bild bewusst im Kontrast zur heutigen digitalen Bilderflut zu betrachten und in seiner Wirkung zu durchdringen.