Der neu angelegte Weiher entwickelte sich in nicht einmal zehn Jahren
zu einem strukturreichen Lebensraummosaik. Er ist rund 1,3 Hektar groß
und besitzt ein vielgestaltiges Umfeld mit Tümpeln, Gräben,
Schilfflächen, blütenreichen Säumen, Feldhecken und einer ca. neun
Hektar großen Wasserbüffelweide. Aufgrund dieses Strukturreichtums
bietet das Projektgebiet vielen Tier- und Pflanzenarten neuen
Lebensraum. Heute gedeihen hier rund 340 Blütenpflanzenarten,
Weißstörche brüten regelmäßig auf einer für sie errichteten
Brutplattform und das anspruchsvolle Schwarzkehlchen zählt zu den 13
neuen Brutvogelarten im Gebiet.
Über die „alte Römerstraße“ ist
der Beobachtungsposten gut zu Fuß und mit dem Rad zu erreichen, ebenso
kann man eine gemütliche Wanderung auf dem Naturlehrpfad mit einer Länge
von ca. 4,5 km anknüpfen.