Unterwegs auf dem Geologischen Lehrpfad
Mittel
Der Geologische Lehrpfad Sipplingen lädt zu einer abwechslungsreichen Wanderung durch Millionen Jahre Erdgeschichte ein.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Besonderheiten der Tour
Aussichtsreich / Geologische Highlights / Botanische Highlights
Auf dem Weg lernen wir Erstaunliches über die facettenreiche Entwicklung der Bodenseeregion: von der Entstehung der Molasse über Zeiten, in denen hier Krokodile und Haifische lebten, bis hin zu den prägenden Spuren der Eiszeit. Entlang der Strecke informieren anschauliche Hinweistafeln mit vielen spannenden Fakten, Grafiken und Erläuterungen über die geologischen Besonderheiten und machen die Vergangenheit gut nachvollziehbar.
Während der Wanderung eröffnen sich immer wieder beeindruckende Aussichten auf den Bodensee und die umliegende Landschaft, die zum Innehalten und Genießen einladen. Naturerlebnis, Bewegung und Wissen verbinden sich hier auf besondere Weise.
Für eine genussvolle Pause bietet sich das Restaurant Haldenhof an. Mit regionalen Spezialitäten, gemütlicher Atmosphäre und herrlichem Seeblick ist es der ideale Ort, um neue Kraft zu tanken.
Der Geologische Lehrpfad Sipplingen ist eine lohnenswerte Wanderung für alle, die Natur, Geschichte und Panorama miteinander verbinden möchten.
Eine Begleitbroschüre zum geologischen Lehrpfad ist für 2 € in der Tourist-Information Sipplingen erhältlich.
Wegbeschreibung
Vom Bahnhof in Sipplingen laufen wir Richtung Uferpromenade, entlang des Bodensees bis zur Badestelle und der Radbrücke, die wir als Füßgänger passieren. Wir kommen am Parkplatz P1 raus, laufen nach links bis Parkplatzende und treffen auf den Sulzbach, dessen Verlauf wir folgen. Der Weg teilt sich wenig später in Richtung Otto-Hagg-Weg (links) und Haldenhof (rechts). Wir entscheiden uns für den rechten Weg, an dem der Geologische Lehrpfad mit der ersten Informationstafel startet. Insgesamt geben uns elf Tafeln entlang der Wanderroute auf sehr anschauliche Weise einen tiefen Einblick in die geologische Entstehungsgeschichte des Bodensees, wie in die Entstehung der Molasseschichten der Sipplinger Steiluferlandschaft. Hier im Überlinger See tummelten sich einst Haifische im tropischen Meer, später Krokodile in einer idyllischen Auenlandschaft und schließlich formten riesige Eisberge die heutige Bodenseegegend. Dieser Rückblick in die mehr als 20 Millionen alte Erdgeschichte wird von wunderschönen Panoramaausblicken begleitet.
An der nächsten Straßenkreuzung wenden wir uns nach links in die Straße „Im Würchental“, um uns kurz darauf auf den ausgeschilderten Waldweg zum Haldenhof nach links zu begeben. Wir steigen zu der auf einem Sporn unterhalb des Haldenhofes gelegenen Burgruine Hohenfels aus dem 12. Jh. auf und genießen von dort einen grandiosen Panoramablick. Von der einstigen Höhenburg sind noch Reste der Wohnburg und der Befestigungsmauern erhalten. Bald darauf kommen wir an das Höhengasthaus Haldenhof, wo wir gemütlich einkehren und danach unseren Weg entlang des Geologischen Lehrpfads fortsetzen können. Links neben der Aussichtsplattform folgen wir dem mittleren Waldweg bis zu einem Aussichtspunkt, an dem uns drei weitere Tafeln erwarten. Hier wenden wir uns nach links und wandern zurück zum Haldenhof. Nun geht es erneut zur Ruine Hohenfels, an der wir diesmal jedoch dem nach links abzweigenden Pfad folgen, wo wir die letzte Tafel des Geologischen Lehrpfads finden. Zurück im Wohngebiet wenden wir uns schräg links in den Haldenhofweg, der uns zum denkmalgeschützten Ortskern mit seinen schönen Fachwerkhäusern führt. Wir biegen nach links in die Schulstraße ein und stoßen auf das historische Rathaus mit Bürgersaal. Der Rathausstraße nach rechts folgend, erreichen wir durch die Unterführung wieder die Bahnhofsstation.
Ausrüstung
festes Schuhwerk
Sicherheitshinweise
Die Bodenseeregion ist Zeckengebiet.