Stand Up Paddling am Bodensee
Stand Up Paddling am Bodensee ist eine der schönsten Arten, den See aus einer neuen Perspektive zu erleben: nah am Wasser, im eigenen Tempo und mit freiem Blick auf Alpen, Ufer und Weinberge. Ob Einsteiger oder Fortgeschrittene – das „Suppen" ist schnell erlernbar und für alle geeignet, die schwimmen können und Spaß am Wasser haben. Hier finden Sie alles Wichtige: Verleihstationen, geführte Touren, die besten Spots – und die wichtigsten Regeln für ein rücksichtsvolles Paddeln am Bodensee.
Wichtige Regeln fĂĽr SUP am Bodensee
Der Bodensee ist ein besonderer Naturraum, der viel zu bieten hat. Damit das so bleibt, gelten klare Regeln für alle Kleinfahrzeuge ohne Motor – also auch für SUP-Boards, Kanus, Kajaks und Schlauchboote. Die folgenden Hinweise sollten Sie kennen; diese basieren auf den offiziellen Vorgaben des Landratsamts Bodenseekreis.
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SUP-Boards gelten auf dem Bodensee als Wasserfahrzeuge, das bedeutet:
- Sie mĂĽssen Namen und Anschrift des EigentĂĽmers (oder sonstigen VerfĂĽgungsberechtigten) tragen.
- Die Angabe einer Mobilfunknummer wird ausdrücklich empfohlen – so lassen sich im Notfall Suchaktionen vermeiden.
- Für alle anderen Kleinfahrzeuge über 2,50 m Länge ist zusätzlich ein offizielles Kennzeichen erforderlich, das auf beiden Seiten gut sichtbar angebracht sein muss.
- Wichtig: Ein SUP-Board darf nicht motorisiert werden – auch kein Elektroantrieb.
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Unser Tipp:
- Wer SUP fährt, sollte eine Leash (Sicherheitsleine) tragen, die Board und Paddler verbindet. Bei auffrischendem Wind oder Wellengang ist eine Schwimmweste oder aufblasbare Auftriebshilfe dringend empfohlen.
Es gilt:
- Kinder mĂĽssen eine Schwimmweste tragen.
- Außerhalb der 300-m-Uferzone sind Rettungsmittel oder Schwimmhilfen (nach EN ISO 12402-5) mitzuführen oder zu tragen – das gilt für SUP-Boards, Kanus und Kajaks. Für Segelsurfbretter und Segeljollen gilt diese Pflicht immer, also auch innerhalb der 300-m-Zone.
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Ausgewiesene Badebereiche und Hafeneinfahrten sind fĂĽr SUP-Boards tabu. Respektieren Sie die Absperrungen und Hinweisschilder vor Ort.
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Der Bodensee ist ein viel befahrener See.
Halten Sie stets ausreichend Abstand:
- 50 m Mindestabstand gegenĂĽber Vorrangfahrzeugen und Tauchern (Flagge A)
- 25 m Mindestabstand von Wasserpflanzen wie Schilf, Binsen und Seerosen
- Hafeneinfahrten und Landestellen für Fahrgastschiffe sind stets freizuhalten – auch wenn Sie nicht einfahren möchten
Gesperrte Wasserfläche für Fahrzeuge aller Art.
Verbot, auĂźerhalb der angezeigten (weiĂźen) Begrenzung zu fahren.
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Als SUP-Paddler haben Sie gegenĂĽber folgenden Fahrzeugen Ausweichpflicht:
- Fahrzeuge mit blauem Blinklicht
- Vorrangfahrzeuge (grĂĽner Ball gesetzt)
- Schleppverbände
- GĂĽterschiffen
- Berufsfischer (weiĂźer Ball gesetzt)
- Segelfahrzeuge
- Ruderboote
- Segelsurfbretter und Drachensegler
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Der Bodensee ist Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten. Schilfgürtel, Flachwasserzonen und ausgewiesene Naturschutzgebiete dürfen nicht befahren werden – auch nicht mit dem SUP-Board. Halten Sie ausreichend Abstand zum Ufer und zu Schilfflächen, besonders in der Brutzeit (März bis Juli).
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Der Bodensee kann schnell unruhig werden – besonders bei aufziehendem Föhn oder Gewittern. Prüfen Sie vor dem Start immer die aktuelle Wettervorhersage und kehren Sie bei auffrischendem Wind rechtzeitig um. Paddeln Sie nie bei Gewitter auf dem offenen Wasser.
Unser Tipp:
đź“„ Weitere Informationen erhalten Sie beim Schifffahrtsamt und der Wasserschutzpolizei sowie beim Landratsamt Bodenseekreis. Das offizielle Informationsmaterial (Faltblatt & Plakat) finden Sie unter: www.bodenseekreis.de
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Wer in der Dämmerung oder bei Nacht auf dem Wasser unterwegs ist, muss für andere Wasserfahrzeuge sichtbar sein. Vorgeschrieben ist ein weißes Rundumlicht.
Balance und SpaĂź auf dem Wasser: so einfach geht's!
Möglichst aufrecht steht man beim Stand Up Paddling auf einem großen Surfbrett und bewegt sich mit einem langen Stechpaddel vorwärts. Dabei muss man nicht einmal besonders sportlich sein: Die Sportart eignet sich für jeden, der schwimmen kann und Spaß am Wasser hat und bietet die perfekte Kombination aus Fitness und Naturerlebnis.
FAQ zum SUP auf dem Bodensee
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SUP-Boards gelten auf dem Bodensee als Wasserfahrzeuge. In vielen Bereichen ist keine gesonderte Genehmigung erforderlich, jedoch können je nach Gewässerabschnitt und Kanton/Bundesland unterschiedliche Regelungen gelten. Informieren Sie sich vorab beim Verleih vor Ort oder bei der zuständigen Wasserschutzpolizei.
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Das hängt vom jeweiligen Strandbad und dessen Hausordnung ab. Viele Strandbäder am Bodensee erlauben das Einsetzen von SUP-Boards – einige haben dafür eigens ausgewiesene Bereiche. Grundsätzlich gilt: Fragen Sie vorab beim Strandbad nach, ob und wo das Einsetzen erlaubt ist, und achten Sie darauf, den Badebetrieb nicht zu gefährden. Innerhalb der ausgewiesenen Badebereiche darf nicht gepaddelt werden.
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Schilfzonen, Flachwasserbereiche und ausgewiesene Naturschutzgebiete dürfen nicht befahren werden. Besonders in der Brutzeit (März bis Juli) ist ein großzügiger Abstand zum Ufer wichtig. Halten Sie sich an die Beschilderung vor Ort.
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Ja – Stand Up Paddling ist schnell erlernbar und für alle geeignet, die schwimmen können. Viele Verleihstationen bieten Einsteigerkurse an, bei denen Sie die Grundlagen sicher und mit Spaß erlernen. Aber auch ohne Kurs kommen Sie auf den Boards schnell zurecht.
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Der Bodensee kann bei Föhn oder aufziehendem Gewitter schnell unruhig werden. Prüfen Sie vor dem Start immer die Wettervorhersage und kehren Sie bei auffrischendem Wind rechtzeitig ans Ufer zurück. Bei Gewitter gilt: sofort das Wasser verlassen.
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Ja – SUP mit Hund ist am Bodensee möglich. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund sicher auf dem Board sitzt, und meiden Sie auch mit Hund die Naturschutzgebiete und Schilfzonen.
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Ja, auch größere Gruppen (bis 50 Personen) können mit SUP-Boards ausgestattet werden. Wichtig ist, dass die Verleihstation frühzeitig Bescheid weiß, damit die Bretter rechtzeitig reserviert werden können.
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Ja, einige Verleihstationen bieten besondere Erlebnisse an. Die Surfschule Wasserburg beispielsweise vermietet XXL-SUPs, auf denen mehrere Personen Platz haben. Gäste können damit ein SUP-Frühstück oder SUP-Picknick auf dem Bodensee genießen – ein unvergessliches Erlebnis mitten auf dem See.
Neugierig geworden? Weiterstöbern!
Hier geht’s weiter zu weiteren Wassersportaktivitäten am Bodensee – entdecken Sie spannende Angebote wie Stand-Up-Paddling, Windsurfen und vieles mehr. Genießen Sie das Wasser!