Yoga-Coach Raphaela Knoll liegt auf ihrem SUP-Board und bereitet sich vor, auf dem Bodensee SUP-Yoga zu praktizieren, umgeben von Wasser und Natur.
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Stand Up Paddling am Bodensee

Stand Up Paddling am Bodensee ist eine der schönsten Arten, den See aus einer neuen Perspektive zu erleben: nah am Wasser, im eigenen Tempo und mit freiem Blick auf Alpen, Ufer und Weinberge. Ob Einsteiger oder Fortgeschrittene – das „Suppen" ist schnell erlernbar und für alle geeignet, die schwimmen können und Spaß am Wasser haben. Hier finden Sie alles Wichtige: Verleihstationen, geführte Touren, die besten Spots – und die wichtigsten Regeln für ein rücksichtsvolles Paddeln am Bodensee.

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FAQ

Wichtige Regeln fĂĽr SUP am Bodensee

Der Bodensee ist ein besonderer Naturraum, der viel zu bieten hat. Damit das so bleibt, gelten klare Regeln für alle Kleinfahrzeuge ohne Motor – also auch für SUP-Boards, Kanus, Kajaks und Schlauchboote. Die folgenden Hinweise sollten Sie kennen; diese basieren auf den offiziellen Vorgaben des Landratsamts Bodenseekreis.

  • SUP-Boards gelten auf dem Bodensee als Wasserfahrzeuge, das bedeutet: 

    • Sie mĂĽssen Namen und Anschrift des EigentĂĽmers (oder sonstigen VerfĂĽgungsberechtigten) tragen.
    • Die Angabe einer Mobilfunknummer wird ausdrĂĽcklich empfohlen – so lassen sich im Notfall Suchaktionen vermeiden.
    • FĂĽr alle anderen Kleinfahrzeuge ĂĽber 2,50 m Länge ist zusätzlich ein offizielles Kennzeichen erforderlich, das auf beiden Seiten gut sichtbar angebracht sein muss.
    • Wichtig: Ein SUP-Board darf nicht motorisiert werden – auch kein Elektroantrieb.
  • Unser Tipp:

    • Wer SUP fährt, sollte eine Leash (Sicherheitsleine) tragen, die Board und Paddler verbindet. Bei auffrischendem Wind oder Wellengang ist eine Schwimmweste oder aufblasbare Auftriebshilfe dringend empfohlen.

    Es gilt:

    • Kinder mĂĽssen eine Schwimmweste tragen.
    • AuĂźerhalb der 300-m-Uferzone sind Rettungsmittel oder Schwimmhilfen (nach EN ISO 12402-5) mitzufĂĽhren oder zu tragen – das gilt fĂĽr SUP-Boards, Kanus und Kajaks. FĂĽr Segelsurfbretter und Segeljollen gilt diese Pflicht immer, also auch innerhalb der 300-m-Zone.
  • Ausgewiesene Badebereiche und Hafeneinfahrten sind fĂĽr SUP-Boards tabu. Respektieren Sie die Absperrungen und Hinweisschilder vor Ort.

  • Der Bodensee ist ein viel befahrener See. 

    Halten Sie stets ausreichend Abstand:

    • 50 m Mindestabstand gegenĂĽber Vorrangfahrzeugen und Tauchern (Flagge A)
    • 25 m Mindestabstand von Wasserpflanzen wie Schilf, Binsen und Seerosen
    • Hafeneinfahrten und Landestellen fĂĽr Fahrgastschiffe sind stets freizuhalten – auch wenn Sie nicht einfahren möchten

     

    Gesperrte Wasserfläche für Fahrzeuge aller Art.

     

     

     

     

     

    Verbot, auĂźerhalb der angezeigten (weiĂźen) Begrenzung zu fahren. 

     

  • Als SUP-Paddler haben Sie gegenĂĽber folgenden Fahrzeugen Ausweichpflicht:

    • Fahrzeuge mit blauem Blinklicht
    • Vorrangfahrzeuge (grĂĽner Ball gesetzt)
    • Schleppverbände
    • GĂĽterschiffen
    • Berufsfischer (weiĂźer Ball gesetzt)
    • Segelfahrzeuge
    • Ruderboote
    • Segelsurfbretter und Drachensegler
  • Der Bodensee ist Lebensraum fĂĽr viele seltene Tier- und Pflanzenarten. SchilfgĂĽrtel, Flachwasserzonen und ausgewiesene Naturschutzgebiete dĂĽrfen nicht befahren werden – auch nicht mit dem SUP-Board. Halten Sie ausreichend Abstand zum Ufer und zu Schilfflächen, besonders in der Brutzeit (März bis Juli).

  • Der Bodensee kann schnell unruhig werden – besonders bei aufziehendem Föhn oder Gewittern. PrĂĽfen Sie vor dem Start immer die aktuelle Wettervorhersage und kehren Sie bei auffrischendem Wind rechtzeitig um. Paddeln Sie nie bei Gewitter auf dem offenen Wasser.

    Unser Tipp:

    đź“„ Weitere Informationen erhalten Sie beim Schifffahrtsamt und der Wasserschutzpolizei sowie beim Landratsamt Bodenseekreis. Das offizielle Informationsmaterial (Faltblatt & Plakat) finden Sie unter: www.bodenseekreis.de

  • Wer in der Dämmerung oder bei Nacht auf dem Wasser unterwegs ist, muss fĂĽr andere Wasserfahrzeuge sichtbar sein. Vorgeschrieben ist ein weiĂźes Rundumlicht.

Tipp
Raphaela Schäufele meditiert entspannt auf einem SUP-Board auf dem Bodensee.

Balance und SpaĂź auf dem Wasser: so einfach geht's!

Möglichst aufrecht steht man beim Stand Up Paddling auf einem großen Surfbrett und bewegt sich mit einem langen Stechpaddel vorwärts. Dabei muss man nicht einmal besonders sportlich sein: Die Sportart eignet sich für jeden, der schwimmen kann und Spaß am Wasser hat und bietet die perfekte Kombination aus Fitness und Naturerlebnis.

FAQ

FAQ zum SUP auf dem Bodensee

  • SUP-Boards gelten auf dem Bodensee als Wasserfahrzeuge. In vielen Bereichen ist keine gesonderte Genehmigung erforderlich, jedoch können je nach Gewässerabschnitt und Kanton/Bundesland unterschiedliche Regelungen gelten. Informieren Sie sich vorab beim Verleih vor Ort oder bei der zuständigen Wasserschutzpolizei.

  • Das hängt vom jeweiligen Strandbad und dessen Hausordnung ab. Viele Strandbäder am Bodensee erlauben das Einsetzen von SUP-Boards – einige haben dafĂĽr eigens ausgewiesene Bereiche. Grundsätzlich gilt: Fragen Sie vorab beim Strandbad nach, ob und wo das Einsetzen erlaubt ist, und achten Sie darauf, den Badebetrieb nicht zu gefährden. Innerhalb der ausgewiesenen Badebereiche darf nicht gepaddelt werden.

  •  Schilfzonen, Flachwasserbereiche und ausgewiesene Naturschutzgebiete dĂĽrfen nicht befahren werden. Besonders in der Brutzeit (März bis Juli) ist ein groĂźzĂĽgiger Abstand zum Ufer wichtig. Halten Sie sich an die Beschilderung vor Ort.

  • Ja – Stand Up Paddling ist schnell erlernbar und fĂĽr alle geeignet, die schwimmen können. Viele Verleihstationen bieten Einsteigerkurse an, bei denen Sie die Grundlagen sicher und mit SpaĂź erlernen. Aber auch ohne Kurs kommen Sie auf den Boards schnell zurecht.

  • Der Bodensee kann bei Föhn oder aufziehendem Gewitter schnell unruhig werden. PrĂĽfen Sie vor dem Start immer die Wettervorhersage und kehren Sie bei auffrischendem Wind rechtzeitig ans Ufer zurĂĽck. Bei Gewitter gilt: sofort das Wasser verlassen.

  • Ja – SUP mit Hund ist am Bodensee möglich. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund sicher auf dem Board sitzt, und meiden Sie auch mit Hund die Naturschutzgebiete und Schilfzonen.

  • Ja, auch größere Gruppen (bis 50 Personen) können mit SUP-Boards ausgestattet werden. Wichtig ist, dass die Verleihstation frĂĽhzeitig Bescheid weiĂź, damit die Bretter rechtzeitig reserviert werden können.

  • Ja, einige Verleihstationen bieten besondere Erlebnisse an. Die Surfschule Wasserburg beispielsweise vermietet XXL-SUPs, auf denen mehrere Personen Platz haben. Gäste können damit ein SUP-FrĂĽhstĂĽck oder SUP-Picknick auf dem Bodensee genieĂźen – ein unvergessliches Erlebnis mitten auf dem See.

Alle Wassersportaktivitäten
David Jeschke beim Wintersurfen vor Wasserburg, trägt einen Neoprenanzug, steht auf seinem Windsurf-Board auf dem kalten Bodensee.

Neugierig geworden? Weiterstöbern!

Hier geht’s weiter zu weiteren Wassersportaktivitäten am Bodensee – entdecken Sie spannende Angebote wie Stand-Up-Paddling, Windsurfen und vieles mehr. Genießen Sie das Wasser!

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